Nachhaltiger Verkehr ist Verkehr, bei dem die gewählten Transportvarianten einesteils sich äußeren Bedingungen anpassen, das heißt mit ihren externen Effekte überlastet sie nicht die umliegenden Systeme. Andererseits funktionieren sie als Selbstregulierungssysteme, das heißt, sie kann die Erwartungen der Randbedingunen nach innen für die Teilnehmer der Aktion vermitteln. Das Stichwort „Verkehr“ beinhaltet die Angebotsseite (Netzwerke/Infrastruktur/ und Fahrzeuge, Einrichtungen, Arbeitskraft) des Verkehrs, beziehungsweise die Nachfrageseite (Verkehr und Bedürfnisse). Ein Verkehrssystem ist nachhaltig, wenn es weder die Sanität noch die Ökosysteme gefährdet, und befriedigt die Bedürfnisse der Fahrten so dass

  • die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffe die Geschwindigkeit ihrer Regeneration nicht übersteigt und
  • die Verwendung von nichterneuerbaren Rohstoffe die Geschwindigkeit der Substitution mit nachwachsenden Rohstoffe nicht übersteigt (Daly, 1991).

Unsere Firma, die Westpannonische Gemeinnützige GmbH arbeitet in zahlreichen Initiativen mit Transportunternehmen, Fahrradorganisationen und mehreren Transportplanungsinstitutionen in ganz Europa zusammen. In unseren Projekten führen wir Umfragen durch und vorbereiten Aktionspläne und Maßnahmenpakete für die Zukunft in Beziehung auf nachhaltige Mobilität und Tourismus, sowie grenzüberschreitendems Pendeln.

 

ERRAM HU-AT - Grenzüberschreitendes Erreichbarkeitsbasiertes-Raster-Raumanalyse-Modell HU-AT

Die Verfügbarkeit der sozialen, wirtschaftlichen und öffentlichen Einrichtungen ist ein wesentlicher Faktor für die Auswahl des Standorts. Daher tragen die Zuordnung, Bereitstellung und Verbesserung von den richtigen Standorten wesentlich zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Das ERRAM Modell (Erreichbarkeitsbasiertes-Raster-Raumanalyse-Modell) wurde in Niederösterreich für Standort-Qualifikation seit Jahren angewendet. Das Modell enthält nur österreichischen Daten bis heute. Durch die Erhöhung der Zahl der grenzüberschreitenden Beziehungen, das Modell wird erweitert.

Im Rahmen des Projektes ERRAM HU-AT – als Teil der Initiative ERRAM Cross Border – wird ein grenzüberschreitendes Erreichbarkeit-Modell für die Regionen Niederösterreich, Burgenland und Westtransdanubien entwickelt. Im Rahmen des Projektes „ERRAM cross border“ (bestehend aus den Projekten ERRAM CZAT, ERRAM HUAT und ERRAM SKAT) wurde ein grenzüberschreitendes Erreichbarkeit-Modell für die Regionen Niederösterreich, Burgenland, südlichen Tschechien, Südmähren, Bratislava, Trnava, sowie die Komitate Győr-Moson-Sopron, Vas und Zala entwickelt.

Das Projekt führte zu kleinen, quantifizierbaren sogenannten Standort- Qualitätsstufen vergleichbar mit der täglichen Arbeit der Raumplanung und Regionalentwicklung, die zur Verfügung mit der Berücksichtigung von Verkehrsentwicklungen stehen.

Beigefügte Materialien:
Standortatlas: https://www.dropbox.com/s/m5beyrvuvc6tshx/ERRAM_HUAT_Standortatlas_gesamt_HU_v02.pdf

 

Die Regionale Folgenabschätzung der SETA Transportachse

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswissenschaften Gemeinnützige GmbH, bereiteten wir einen sozialökonomischen und ökologischen Beurteilungsbericht über den Eisenbahn- und Schienenverkehrsachse von Wien nach den kroatischen Häfen. Dies umfasste die Auswirkungen der Änderung in der Zugänglichkeit, regionalen Auswirkungen der Infrastrukturentwicklung und der Beförderung von Straßenverkehr auf Eisenbahn. Wir haben 6 Packungen für Entwicklungsprojekt über wirtschaftliche Entwicklung, Logistik, Personalwesen, und Tourismus- und integrierte Stadtentwicklung anhand von den Ergebnissen der Analyse und der Zusammenarbeit mit den betroffenen städtischen Regionen in Westtransdanubien (Győr-Moson-Sopron, Vas und Zala Kommitaten) entwickelt.

Beigefügte Materialien:
http://www.seta-project.eu/index.php/downloads/external/file/256-wp5-o5-2-study-transportation-needs-development-measures-west-pannon-region-hu

 

Der Regionale Aktionsplan der Eiserner-Vorhang-Route

Anhand von der Methodik, die wir zusammen mit der Europäischen Radfahrerverband entwickelten, haben wir mit der Regionalentwicklungsagentur von Lenti zusammengearbeitet um die umfassende Situationanalyse und den Aktionsplan für die Entwicklung der Eurovelo-Route 13 zu bereiten. Der Aktionsplan außerhalb von der Fahrradinfrastruktur analysiert auch die öffentlichen Verkehrsmittel, touristische und andere fahrradfreundliche Leistungen und gibt ausführliche Vorschläge für deren Entwicklung.

Beigefügte Materialien:
Kollektive Methodik:
http://www.ict13.eu/news/survey-and-action-planning---common-methodology-availablemethodology-tocollect-information-about-the-current-status-of-the-iron-curtain-trail--ev13evaluate-alternative-itinerarieselaborate-the-national-action-plans-for-the-iron-curtain-trail


Die Regionale Aktionspläne des Projektes Transdanube

Im Zusammenhang mit dem Fluss Donau, der transeuropäischen Verkehrskorridor, haben wir zwei umfassende Situationanalysen und Aktionspläne zusammen mit A... vorbereitet. Wir haben auf die Region Donauknie und die Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See konzentriert. Neben der Analyse der Schifffahrt und anderen nachhaltigen Transportmitteln, gehen die Dokumente auch um die Analyse und Entwicklung von touristischen Attraktionen, Dienstleistungen entsprechend der nachhaltigen Anforderungen, sowie um das Radfahren.

Beigefügte Materialien:

http://transdanube.eu/uploads/contenteditor/Regional_Action_Plans/TD_PP4_Dunakanyar_RAP.pdf
http://transdanube.eu/uploads/contenteditor/Regional_Action_Plans/TD_PP4_FHNP_RAP.pdf

 

TranshuskPlus Projekt (SK-HU)

Das Projekt begann im Sommer 2014 mit dem Ziel den Zugang zur Informationen bezüglich zum umweltfreundlichen Verkehr, sowie die Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der intermodalischen Vernetzung von öffentlichen Verkehr und Radfahren in der slowakisch-ungarischen Grenzregion zu vermessen.

Wir erarbeiteten Vorschläge in einer Machbarkeitsstudie für die Entwicklung der Intermodalität und der Bereitstellung von Verkehrsinformationen.

Im Rahmen des Projektes ist das Ziel eine leicht verfügbare Informationswebseite auszubilden, die in einem Ort Informationen über öffentlichen Verkehrsmittel und Radfahren Dienstleistungen (Fahrpläne, Fahrpreise, Anschlussmöglichkeiten, Fahrradtransport, Fahrradverleih und Speicher, Karten, zugängliche Reiseziele und touristischen Informationen), die über die Grenze und in der Grenzregion verfügbaren sind, auf Ungarisch und Slowakisch bietet. Das Portal macht Reiseplanung und ihre Kartendarstellung auch möglich.


Projekt SmashMob (AT-HU)

Einkaufen und private/behördliche Besorgungen machen etwa 30% des Reisens in der österreichisch-ungarischen Grenzregion, betreffs grenzüberschreitendem Verkehr ist es die zweithäufigste Ursache der Reise. Der Anteil von nachhaltigen, umweltfreundlichen Verkehrsmitteln ist viel niedrieger als die erfahrene Folgen in dieser Gruppe noch im Fall von Dienstreisen. Dies gilt für den Einkaufsverkehr von Gebieten aus der Region nach großen Einkaufszentren und für die Reisen zum Zugriff  (lokale Versorgung) zur täglichen Konsumartikeln. Die Veränderungen in der Demografie und Wirtschaftsstruktur, insbesondere in Bezug auf den letzteren, brauchen Lösungen, die nachhaltige Mobilität von einem Umweltaspekt umsetzen und Synergien zwischen den Verkehrsdienstleistungen und die Dienstleistungen der lokalen Anbietern etablieren.

Dementsprechend die Zielen des Projektes SmashMob, das im Sommer 2014 begann, sind die folgenden:

  • Ergänzung von Daten und Informationen über Einkaufsverkehr;
  • Entwicklung von konkreten Vorschlägen, um die Verwendung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel im Einkaufsverkehr mit der Einziehung von der Schlüsselakteure der Region zu erhöhen – Komitate, Städte, Burgenland;
  • Entwicklung von konkreten Vorschlägen, um effizienter tägliche Dienstleistungen in den peripherischen Grenzbereichen mit der Einbeziehung von der wichtigsten Akteure der Region zu sichern – Komitate, Städte, Burgenland;
  • Entwicklung von Pilot Verkehrs-Mobilitätsdienstleistungen, um die umweltfreundliche Verkehrsmitteln zu stärken und den täglichen Versorgungsnachfrage zur gleichen Zeit zu befrieden – mit der Einbeziehung von den lokalen Akteuren.

 

MOVE on Green (MOG, Interreg IVC) Projekt

Das Ziel des Projektes Move on Green ist die Wirksamkeit der Regionalentwicklungspolitik auf nachhaltige Mobilität in der ländlichen Räumen zu erhöhen. Das Projekt trägt dazu durch die Austausch von bewährten Verfahrensweisen und wertvollen Erfahrungen, und die Formulierung von Politikempfehlungen bei, um eine umweltfreundliche, soziale und wirtschaftliche nachhaltige Mobilität zu fördern.

Die Rolle der Westpannonische Gemeinnützige GmbH in dem Projekt:

  • Lageanalyse der nachhaltigen Mobilität in den ländlichen Räumen der Westtransdanubien Region, und Sammlung der relevanten bewährten Verfahrensweisen
  • Teilnahme an thematischen Seminaren und Studienreisen um die bewährten Verfahrensweisen und die Erfahrungen zu studieren und erfolgreich überzutragen durch die Beteiligung und Delegation der wichtigsten Regionalakteure und Entscheidungsträger
  • Teilnahme bei der Erstellung von der Strategien für nachhaltige Verkehrspolitik in ländlichen Räumen
  • Verbreitung der Projektergebnisse

Bitte sehen Sie sich unsere Projekte an.