Educational Cooperation in the Border Region - extended

 

Projektbeschreibung:

Eine der größten Errungenschaften der europäischen Integration ist die Förderung der Mobilität und Schaffung der Freizügigkeit. Die Abschaffung von Grenzkontrollen, die Öffnung des Arbeitsmarkts ermöglichen die freie Wahl des Wohn- und Arbeitsortes, fördern das grenzüberschreitende Wirtschaften am europäischen Binnenmarkt, dennoch kann man die „persönlichen Grenzen“, die durch fehlenden Sprach- und interkulturellen Kenntnisse zwischen Ländern mit verschiedenen Nationalsprachen bestehen, nicht mit Verordnungen abschaffen.

In den letzten Jahren wurde im vorangegangenen Projekt EDUCORB - das als Best-Practice-Beispiel für die Mehrsprachigkeitshomepage der Europäischen Kommission ausgewählt wurde - punkto Vermittlung von Sprache und kulturellen Kenntnissen zwischen Österreich und Ungarn im Bereich Kindergärten und Schulen einiges erreicht. Es gilt nun, auf die erfolgreiche Grundlagenarbeit aufzubauen um eine Durchgängigkeit des Spracherwerbes zu sichern und einen sinnvollen Qualitätsstandard im Erlernen der Sprache und Kultur des Nachbarlandes zu erreichen.

Unser Projekt trägt mit der Investition in die Bildung - Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse und deren Niveau - zur Umsetzung der Strategie „Europa 2020“ – Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum bei (Leitinitiative „Jugend in Bewegung“) bei. Die Strategie Europa 2020 setzt ambitionierte Ziele um ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu erreichen. Dieses Wachstum kann ohne eine Investition in die Jugend und in die Bildung nicht erreicht werden. Jugend in Bewegung ist eine Leitinitiative der Strategie Europa 2020. Ziel dieser Initiative ist es, Jugendlichen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dies soll durch die Förderung ihrer Ausbildung und Mobiliät gelingen.

 

Projektziele:

 

  • Vorbereitung der Jugendlichen auf den gemeinsamen Arbeitsmarkt in der Grenzregionen AT-HU
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Jugendlichen, Förderung der beruflichen Mobilität
  • Förderung der persönlichen Kompetenzen, wie interkulturelle Kommunikationsfähigkeit und Offenheit gegenüber anderen Kulturen
  • Erweiterung des Europäisch geprägten Horizontes
  • Förderung des Erlernens der Nachbarsprachen
  • Förderung der Durchgängigkeit der Sprachvermittlung von Kindergarten bis 8. Schulstufe
  • Unterstützung der nachhaltigen Kooperation von österreichischen und ungarischen Bildungseinrichtungen
  • Bewusstseinsbildung in der Region: Beherrschung der Sprache der Kunden aus dem Nachbarland sichert Marktanteile


 

Zielgruppen des Projektes:

 

  • Kindergartenkinder, Kindergärtnerinnen
  • Schüler/innen der Grund- und Mittelschulen, Lehrer/innen der Nachbarsprachen
  • Jugendliche in der beruflichen Erstausbildung im Industrieviertel, KMUs in der Grenzregion
  • Erwachsenenbildungsinstitute

 

Projektpartner:

 

  1. Regionalverband Industrieviertel - Projektmanagement (Österreich)
  2. Nyugat - Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft. (Ungarn)
  3. Keszthelyi Akadémia Alapítvány (Ungarn)
  4. Sopron-Fertőd Kistérség Többcélú Társulás (Ungarn)
  5. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kindergärten (Österreich)

 

Educational Cooperation in the Border Region – extended

Programm: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Österreich – Ungarn, 2007 - 2013

Budget: 405.033, 91 EUR

Budget NYUPAN: 56.344 EUR

Eigenmittel: 5%

Projektzeitraum: 2012.09.01. - 2014.12.31.